NACH OBEN

Internationale Perspektiven auf CFD und Windlasten: Vorstellung des neuen WTG-Merkblatts M3 auf der CWE 2026

29.06.2026

Wtg Cornelia Kalender

Die Windtechnologische Gesellschaft e.V. hat ihr neues Merkblatt „Numerische Simulation von Windströmungen“ auf dem 8th International Symposium on Computational Wind Engineering in Kanada vorgestellt.

Die englische Fassung wurde von Dr. Cornelia Kalender, die die Entwicklung des Merkblatts über mehrere Jahre maßgeblich begleitet hat, einem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Die CWE 2026 war, als eine Tagung der International Association for Wind Engineering - IAWE, geprägt von der Frage, welche Rolle CFD-Verfahren (Computational Fluid Dynamics) künftig bei der Ermittlung von Windlasten im Bauwesen spielen werden. Der Beitrag zum WTG-Merkblatt M3 fügte sich dabei hervorragend in die internationale Diskussion ein, die unter anderem durch Forschungsarbeiten und Berichte aus Japan, den USA und weiteren Ländern geprägt wurde.

Ein zentrales Thema der Konferenz war die Anwendung von Large-Eddy-Simulationen (LES) zur Bestimmung von Windlasten. Bei sachgerechter Anwendung durch erfahrene Fachleute werden diese Verfahren heute vielfach als etablierte Methode angesehen. Zusätzliche Benchmark-Studien allein stehen daher zunehmend weniger im Vordergrund. Entscheidend bleibt vielmehr ein fundiertes Verständnis der verbleibenden Unsicherheiten und Fehlerquellen. Nur auf dieser Grundlage können die Potenziale numerischer Strömungssimulationen zuverlässig genutzt und ihre Grenzen angemessen berücksichtigt werden.

Mit der Vorstellung des WTG-Merkblatts M3 konnte die deutschsprachige Fachgemeinschaft ihre hohe Aktivität und ihr Engagement auf internationaler Ebene sichtbar machen. Gleichzeitig zeigte die Diskussion auf der Konferenz einen erfreulich großen Konsens hinsichtlich der grundlegenden Herangehensweisen bei der Anwendung von CFD-Verfahren zur Bestimmung von Windlasten. Der Beitrag der WTG leistete damit einen wichtigen Impuls für den internationalen fachlichen Austausch und die weitere Harmonisierung von Bewertungs- und Anwendungsstandards im Bereich des Windingenieurwesens.

Wtg Cornelia Kalender

Die Windtechnologische Gesellschaft e.V. hat ihr neues Merkblatt „Numerische Simulation von Windströmungen“ auf dem 8th International Symposium on Computational Wind Engineering in Kanada vorgestellt.

Die englische Fassung wurde von Dr. Cornelia Kalender, die die Entwicklung des Merkblatts über mehrere Jahre maßgeblich begleitet hat, einem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Die CWE 2026 war, als eine Tagung der International Association for Wind Engineering - IAWE, geprägt von der Frage, welche Rolle CFD-Verfahren (Computational Fluid Dynamics) künftig bei der Ermittlung von Windlasten im Bauwesen spielen werden. Der Beitrag zum WTG-Merkblatt M3 fügte sich dabei hervorragend in die internationale Diskussion ein, die unter anderem durch Forschungsarbeiten und Berichte aus Japan, den USA und weiteren Ländern geprägt wurde.

Ein zentrales Thema der Konferenz war die Anwendung von Large-Eddy-Simulationen (LES) zur Bestimmung von Windlasten. Bei sachgerechter Anwendung durch erfahrene Fachleute werden diese Verfahren heute vielfach als etablierte Methode angesehen. Zusätzliche Benchmark-Studien allein stehen daher zunehmend weniger im Vordergrund. Entscheidend bleibt vielmehr ein fundiertes Verständnis der verbleibenden Unsicherheiten und Fehlerquellen. Nur auf dieser Grundlage können die Potenziale numerischer Strömungssimulationen zuverlässig genutzt und ihre Grenzen angemessen berücksichtigt werden.

Mit der Vorstellung des WTG-Merkblatts M3 konnte die deutschsprachige Fachgemeinschaft ihre hohe Aktivität und ihr Engagement auf internationaler Ebene sichtbar machen. Gleichzeitig zeigte die Diskussion auf der Konferenz einen erfreulich großen Konsens hinsichtlich der grundlegenden Herangehensweisen bei der Anwendung von CFD-Verfahren zur Bestimmung von Windlasten. Der Beitrag der WTG leistete damit einen wichtigen Impuls für den internationalen fachlichen Austausch und die weitere Harmonisierung von Bewertungs- und Anwendungsstandards im Bereich des Windingenieurwesens.