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Boden als Baugrund, Energiequelle und -speicher

08.07.2026

Merita Tafili

Prof’in. Dr.-Ing. Merita Tafili übt seit April 2026 die Professur für Computational Geotechnics an der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften aus. Erfahren Sie mehr über ihre Forschung und zukünftigen Projekte.

Prof’in. Dr.-Ing. Merita Tafili verbindet numerische Simulation, moderne Stoffmodelle und Künstliche Intelligenz, um vorherzusagen, wie sich Böden unter komplexen Belastungen verhalten. Das ist relevant etwa für Deiche oder Offshore-Windkraftanlagen, die über Jahrzehnte hinweg zyklischen Wind- und Wellenbelastungen standhalten müssen.

Ihr Ansatz geht dabei deutlich über klassische Geotechnik hinaus. Mit ihrer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe erforscht sie, wie sich Fundamente gleichzeitig als Energiespeicher nutzen lassen, etwa geothermisch. Im Sonderforschungsbereich 1683 "Interaktionsmethoden zur modularen Wiederverwendung von Bestandstragwerken" entwickelt sie zudem Lösungen, um bestehende Fundamente weiterzuverwenden statt neu zu bauen, und spart so Ressourcen, CO₂ und Kosten. Langfristig will sie Boden als multifunktionales Material etablieren, das trägt, Energie speichert und sich anpasst.

Ein zentrales Anliegen bleibt für Tafili dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, dem sie im SFB 1683 ein eigenes Graduiertenkolleg widmet.

Merita Tafili

Prof’in. Dr.-Ing. Merita Tafili übt seit April 2026 die Professur für Computational Geotechnics an der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften aus. Erfahren Sie mehr über ihre Forschung und zukünftigen Projekte.

Prof’in. Dr.-Ing. Merita Tafili verbindet numerische Simulation, moderne Stoffmodelle und Künstliche Intelligenz, um vorherzusagen, wie sich Böden unter komplexen Belastungen verhalten. Das ist relevant etwa für Deiche oder Offshore-Windkraftanlagen, die über Jahrzehnte hinweg zyklischen Wind- und Wellenbelastungen standhalten müssen.

Ihr Ansatz geht dabei deutlich über klassische Geotechnik hinaus. Mit ihrer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe erforscht sie, wie sich Fundamente gleichzeitig als Energiespeicher nutzen lassen, etwa geothermisch. Im Sonderforschungsbereich 1683 "Interaktionsmethoden zur modularen Wiederverwendung von Bestandstragwerken" entwickelt sie zudem Lösungen, um bestehende Fundamente weiterzuverwenden statt neu zu bauen, und spart so Ressourcen, CO₂ und Kosten. Langfristig will sie Boden als multifunktionales Material etablieren, das trägt, Energie speichert und sich anpasst.

Ein zentrales Anliegen bleibt für Tafili dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, dem sie im SFB 1683 ein eigenes Graduiertenkolleg widmet.


Eine ausführlichere Vorstellung zu Prof'in. Dr.-Ing. Merita Tafili finden Sie hier im RUB Newsportal.