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Forschungsgroßgerät CREATE beschleunigt die Betonfertigung

20.07.2026

Einweihung CREATE

Am 15. Juli 2026 wurde mit CREATE (Concrete Robotics Engineering in Automation Technology) ein weltweit einzigartiges Forschungsgroßgerät in der Versuchshalle KIB-KON eingeweiht. Drei Industrieroboter fertigen dort voll belastbare Betonbauteile innerhalb von nur drei Stunden – ein Prozess, der bislang mehrere Wochen dauern kann.

Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Praxis waren zur Einweihung von CREATE erschienen. Nach den Grußworten von Rektor Prof. Dr. Martin Paul und Prof. Dr.-Ing. Peter Mark, Leiter des Lehrstuhls für Massivbau, wurde die hochmoderne Forschungsanlage offiziell in Betrieb genommen. Eine Live-Demonstration bot den Gästen die Möglichkeit, die voll automatisierte Roboteranlage aus nächster Nähe kennenzulernen.  Die Anlage übernimmt den gesamten Fertigungsablauf automatisiert: Sie montiert die Schalung, platziert und verbindet die Bewehrung, füllt den Beton ein und transportiert das Bauteil zum Aushärten in einen speziellen Ofen. Durch die digitale Steuerung arbeiten die Roboter besonders präzise. Gleichzeitig lassen sich sämtliche Arbeitsschritte digital nachverfolgen.

Mit CREATE wollen die Forschenden Fertigungsprozesse aus dem Maschinenbau auf das Bauwesen übertragen. Die Idee kam bereits 2020 auf, berichtete Prof. Dr.-Ing. Peter Mark. Ein Antrag auf Großgeräteförderung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft war erfolgreich. Von den Forschenden über die RUB-Verwaltung bis zum Herstellerunternehmen BT Innovation haben alle Beteiligten großes Engagement gezeigt. 

Das Ziel ist es, Bauprozesse deutlich schneller, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten sowie dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken. Perspektivisch könnten so Bauwerke wie Brücken oder Gebäude in wesentlich kürzerer Zeit realisiert werden.

Die neue Anlage dient zunächst der Forschung und der Optimierung automatisierter Bauprozesse im Labormaßstab. Darüber hinaus steht sie für Kooperationsprojekte mit Industriepartnern zur Verfügung und soll künftig auch bei der Entwicklung und Bearbeitung wiederverwendbarer Betonbauteile im Rahmen des Sonderforschungsbereich 1683 "Interaktionsmethoden zur modularen Wiederverwendung von Bestandstragwerken" eingesetzt werden.

Darüber hinaus erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in weitere Forschungsprojekte aus den Bereichen Robotik und Augmented Reality. Der humanoide Roboter IIBra und der Roboterhund RUBy demonstrierten anschaulich, wie moderne Technologien Bauwerksinspektionen und digitale Prozesse im Bauwesen unterstützen können. Ergänzend dazu konnten die Gäste das Forschungsgroßgerät mithilfe einer VR-Brille virtuell erkunden.

Im Anschluss an die Einweihung fand das traditionelle Sommerfest der Lehrstühle des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau statt. Beim gemeinsamen Grillen bei sommerlichem Wetter konnten sich die Besucherinnen und Besucher in entspannter Atmosphäre weiter austauschen.

Hier geht es zum Beitrag zur Einweihung von CREATE im RUB Newsportal.

Einweihung CREATE

Am 15. Juli 2026 wurde mit CREATE (Concrete Robotics Engineering in Automation Technology) ein weltweit einzigartiges Forschungsgroßgerät in der Versuchshalle KIB-KON eingeweiht. Drei Industrieroboter fertigen dort voll belastbare Betonbauteile innerhalb von nur drei Stunden – ein Prozess, der bislang mehrere Wochen dauern kann.

Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Praxis waren zur Einweihung von CREATE erschienen. Nach den Grußworten von Rektor Prof. Dr. Martin Paul und Prof. Dr.-Ing. Peter Mark, Leiter des Lehrstuhls für Massivbau, wurde die hochmoderne Forschungsanlage offiziell in Betrieb genommen. Eine Live-Demonstration bot den Gästen die Möglichkeit, die voll automatisierte Roboteranlage aus nächster Nähe kennenzulernen.  Die Anlage übernimmt den gesamten Fertigungsablauf automatisiert: Sie montiert die Schalung, platziert und verbindet die Bewehrung, füllt den Beton ein und transportiert das Bauteil zum Aushärten in einen speziellen Ofen. Durch die digitale Steuerung arbeiten die Roboter besonders präzise. Gleichzeitig lassen sich sämtliche Arbeitsschritte digital nachverfolgen.

Mit CREATE wollen die Forschenden Fertigungsprozesse aus dem Maschinenbau auf das Bauwesen übertragen. Die Idee kam bereits 2020 auf, berichtete Prof. Dr.-Ing. Peter Mark. Ein Antrag auf Großgeräteförderung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft war erfolgreich. Von den Forschenden über die RUB-Verwaltung bis zum Herstellerunternehmen BT Innovation haben alle Beteiligten großes Engagement gezeigt. 

Das Ziel ist es, Bauprozesse deutlich schneller, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten sowie dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken. Perspektivisch könnten so Bauwerke wie Brücken oder Gebäude in wesentlich kürzerer Zeit realisiert werden.

Die neue Anlage dient zunächst der Forschung und der Optimierung automatisierter Bauprozesse im Labormaßstab. Darüber hinaus steht sie für Kooperationsprojekte mit Industriepartnern zur Verfügung und soll künftig auch bei der Entwicklung und Bearbeitung wiederverwendbarer Betonbauteile im Rahmen des Sonderforschungsbereich 1683 "Interaktionsmethoden zur modularen Wiederverwendung von Bestandstragwerken" eingesetzt werden.

Darüber hinaus erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in weitere Forschungsprojekte aus den Bereichen Robotik und Augmented Reality. Der humanoide Roboter IIBra und der Roboterhund RUBy demonstrierten anschaulich, wie moderne Technologien Bauwerksinspektionen und digitale Prozesse im Bauwesen unterstützen können. Ergänzend dazu konnten die Gäste das Forschungsgroßgerät mithilfe einer VR-Brille virtuell erkunden.

Im Anschluss an die Einweihung fand das traditionelle Sommerfest der Lehrstühle des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau statt. Beim gemeinsamen Grillen bei sommerlichem Wetter konnten sich die Besucherinnen und Besucher in entspannter Atmosphäre weiter austauschen.

Hier geht es zum Beitrag zur Einweihung von CREATE im RUB Newsportal.


Weitere Informationen zum Forschungsgroßgerät finden Sie hier.